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Programmbereiche
Demokratieförderung als Risikostrategie: Die Demokratisierungspolitik der Demokratien

Das Projekt untersucht in vergleichender Perspektive die außen- und entwicklungspolitischen Aktivitäten der USA und Deutschlands zur Förderung demokratischer Ordnungen nach dem Ende des Ost-West-Konflikts.

Konkret geht es in dem Projekt darum, welche Auswirkungen spezifische Konfliktsituationen auf Ziel und Praxis der Demokratieförderung haben. Damit sind solche Situationen gemeint, in denen aus Sicht der beiden Geber USA und Deutschland unmittelbar wirksame sicherheitspolitische, ökonomische und normative Präferenzen in Konflikt zur langfristigen Orientierung auf globale Demokratisierung geraten. Das Projekt zielt darauf, grundlegende Reaktionsmuster sowie systematische Ähnlichkeiten und Varianzen in den Reaktionsmustern (im Geber- und Empfängervergleich) empirisch zu erfassen und diese zu erklären.

Das Projekt untersucht mit den USA den normativen Hegemon und herausragenden globalen democratizer. Als Vergleichsfall wird Deutschland herangezogen, um die Spezifika der einzigen Super- und insofern auch Weltordnungsmacht kontrollieren zu können. Dabei ist Deutschland wie die USA nicht nur eine liberale Demokratie, sondern auch einer der wichtigsten Akteure in der Demokratieförderung und weist als Exportnation ähnliche globale wirtschaftliche Interessen an einem stabilen Kooperationsumfeld auf.

 

Das Vorhaben wird seit Oktober 2008 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert und in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Prof. Dr. Hans-Jürgen Puhle) durchgeführt.

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