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Die internationale Organisation des demokratischen Friedens (abgeschlossen)

Das Forschungsprojekt untersuchte anhand von Fallstudien und einem systematischen Vergleich die Leistungsfähigkeit unterschiedlich zusammengesetzter regionaler Sicherheitsorganisationen. An seinem Ausgang stand das Puzzle des Demokratischen Friedens, die Beobachtung eines deutlichen Unterschieds in der Gewaltbereitschaft von Demokratien untereinander sowie im Verhältnis zu nicht-demokratischen Staaten. Im Zentrum des Projektes stand die Hypothese, dass diese Verhaltensdisposition nur auf der Ebene der Interaktion erklärt werden kann und mit der besonderen Form von internationalen Organisationen zusammenhängt, die Demokratien untereinander bilden. Um diese Hypothese zu testen, wurden die Formmerkmale von Sicherheitsorganisationen in vier Regionen (Westeuropa, östliches Mittelmeer, Südostasien und Lateinamerika) erhoben und ihr friedensstiftender Einfluss auf sogenannte strategische Dyaden in diesen Regionen, Staatenpaare mit einer langen Geschichte von Konflikten, untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass sich inter-demokratische Institutionen durch besonders ausgeprägte Vernetzungen außen-und sicherheitspolitischer Bürokratien sowie mit gesellschaftlichen Akteuren auszeichnen und dass sie dank dieser Formmerkmale ein höheres Niveau an Transparenz, Verlässlichkeit und Vertrauen zwischen ihren Mitgliedern erzeugen.

Das Forschungsprojekt wurde in Kooperation mit der Universität Tübingen durchgeführt und von der Deutschen Stiftung Friedensforschung gefördert. Es wurde 2010 mit der Buchpublikation „Die internationale Organisation des Demokratischen Friedens. Studien zur Leistungsfähigkeit regionaler Sicherheitsorganisationen“ abgeschlossen.

 

Mitarbeiter/innen: Dr. Matthias Dembinski, Katja Freistein, Prof. Dr. Andreas Hasenclever, Dr. Brigitte Weiffen, Makiko Yamauchi

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// Kernprojekt II/1

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