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Friedenspädagogik
Massenmedien und Krieg in Demokratien und ihrer Bedeutung für die politische Bildung Jugendlicher

Bildschirmmedien sind in den heutigen Demokratien zu Instrumenten der politischen Wirklichkeitskonstruktion geworden und spielen eine wichtige Rolle für die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen, das Alltagswissen der Bürger und die Entscheidungsfindung in Politik und Gesellschaft. Für die politische Bildung in Demokratien ist deshalb von Bedeutung, wie sich in diesem Zusammenhang das Hineinwachsen von Jugendlichen in ein sachgerechtes und demokratisches Handeln gestaltet und wie ihre Entscheidungsfindung dadurch beeinflusst wird.
Mediale Darstellung von Politik und Krieg in Nachrichten, Kriegsfilmen und Computerspielen für ein Massenpublikum erfolgen mehr nach den dramaturgischen Regeln der jeweiligen Präsentationsform als nach Regeln einer realitätsgetreuen Vermittlung. Da Massenmedien mit Selektionskriterien arbeiten und dadurch die Komplexität der Verhältnisse reduzieren, werden auch die politisch-militärischen Prozesse verstellt und höchst unvollkommen, ja manchmal geradezu fragwürdig abgebildet. Fiktionale Sendungen (z.B. Kriegsfilme) und Computerspiele dagegen können Ansichten über Politik unterstützen, wie sie als eine Art Laienwissen über die Verhältnisse vom Militär, politischer Macht und Volk in unterschiedlicher Weise bei verschiedenen demokratischen Interessengruppen vorherrschen.
In Form eines e-learning Zugangs und in der didaktischen Aufbereitung dessen, was über den Zusammenhang von Bildschirmmedien, Krieg und Demokratie auf wissenschaftlicher Grundlage heute diskutiert wird, werden in dem Projekt Vorschläge zur politischen Bildung Jugendlicher realisiert.

Kooperationspartner der HSFK sind:

  • ProSiebenSAT.1
  • Bundeszentrale für politische Bildung
  • Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
  • Medienanstalt Berlin-Brandenburg
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