Forschung

Zentrales Organisations­­­element der HSFK sind ihre Forschungs­­programme. Mit ihrer programm­­­gebundenen Forschung verbindet die HSFK eine das gesamte Institut umgreifende Grundlagen­­­forschung mit der angewandten Forschung und deren praktischer Umsetzung.

Die programm­­gebundene Forschung ist auf jeweils fünf bis zehn Jahre angelegt und konzentriert den größten Teil der wissen­schaft­lichen Kapazität des Hauses und der einzelnen Programmbereiche. Die Programm­­bereichs­­struktur erlaubt es der HSFK, für das weltweite Konflikt­­geschehen im zwischen­staatlichen, zwischen­­gesellschaft­­lichen und inner­gesell­schaft­lichen Raum wichtige Frage­stellungen zu identifizieren und in Forschungs­projekten zu bearbeiten.

  • Forschungsprogramm: Seit 2009 konzentriert sich die HSFK im Forschungsprogramm „Just Peace Governance“ auf Gerechtigkeitskonflikte und die Frage, wie Frieden und Gerechtigkeit gleichermaßen verwirklicht werden können.

 

Programmbereiche

  • Internationale Sicherheit
    Programmbereich I untersucht und vergleicht die Sicherheits­politiken von Staaten im Hinblick auf ihren möglichen positiven oder negativen Beitrag zu einer friedlichen Weltordnung.
  • Internationale Institutionen
    Programmbereich II beschäftigt sich mit den institutionellen Voraussetzungen eines gerechten Friedens.
  • Transnationale Akteure
    Im Fokus des Programmbereichs III stehen nichtstaatliche Akteure und ihre Bedeutung für die Herstellung gerechter Friedens­ordnungen.
  • Innerstaatliche Konflikte
    Programmbereich IV untersucht die innergesellschaftliche Dimension des Friedens und dabei insbesondere die Rolle von politischer Herrschaft.
  • 'Glokale' Verflechtungen
    Programmbereich V nimmt Konflikt- und Friedensprozesse im Spannungsfeld von 'Glokalisierung' in den Blick.
  • Programmungebundene Forschung
    Im Programmbereich VI sind die Forschungsgruppen "Nukleare Rüstungskontrolle" und "Völkerrecht" organisiert. 
  • Wissenstransfer
    In PB VII steht der Auftrag der HSFK-Verfassung im Mittelpunkt, die Erkenntnisse der Friedens- und Konflikt­forschung in der Öffentlichkeit und in der politischen Bildung und Politikberatung wirksam werden zu lassen.