HSFK-Jahreskonferenz 2017

HSFK-Jahreskonferenz 2017

Unter dem Titel „Krisen­intervention in turbulenten Zeiten: Bilanz und Perspektiven der Einmischung in Gewaltkonflikte" fand am 28. September die diesjährige Jahres­konferenz der HSFK statt. Die Tagung brachte Persönlichkeiten aus der politischen Praxis mit Forscherinnen und Forschern zusammen, um Bilanz und Erfolgs­bedingungen von prominenten Instrumenten der Krisen­bearbeitung zu debattieren. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Rolle Deutschlands bei der Bewältigung von Konflikten.

Die Perspektive der Praxis vertraten Ralf Beste, Leiter des Planungs­stabs im Auswärtigen Amt, Botschafter Günther Bächler, Sonder­beauftragter des Amtierenden Vorsitzenden der OSZE für den Südkaukasus, Tom Koenigs, Beauftragter des deutschen Außenministers zur Unterstützung des Friedens­prozesses in Kolumbien, sowie Thomas Gebauer, Geschäfts­führer der Hilfs­organisation medico international. Sie diskutierten mit Julian Bergmann (Deutsches Institut für Entwicklungs­politik), Nicole Deitelhoff und Thorsten Gromes (beide HSFK) sowie mit Wibke Hansen (Zentrum für Internationale Friedenseinsätze) sowie Thania Paffenholz (Graduate Institute of International and Development Studies), die sich beide an der Schnittstelle zwischen Forschung und politischer Praxis bewegen. Mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Jahres­konferenz sehr gut besucht.

Begrüßung durch Dr. Jonas Wolff
Dr. Jonas Wolff (HSFK) und Ralf Beste (Auswärtiges Amt)
Panel 1 Eindämmung und Beendigung akuter Gewaltkonflikte
Dr. Annika Elena Poppe, Dr. Günther Bächler, Dr. Julian Bergmann und Dr. Thorsten Gromes (von links)
Fokus Mediation und humanitäre militärische Intervention
Dr. Annika Elena Poppe (HSFK) und Dr. Günther Bächler (OSZE)
Dr. Julian Bergmann (DIE) und Dr. Thorsten Gromes (HSFK)
Dr. Melanie Coni-Zimmer (HSFK)
Dr. Wibke Hansen (ZIF)
Dr. Thania Paffenholz (IHEID)
Tom Koenigs (MdB)
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK)
Thomas Gebauer (medico international)