Isabella Burmann, Nora Glasmeier, Hans-Joachim Spanger

Made in China

Das chinesische Entwicklungsmodell – noch kein Exportschlager

Abstract

Mit beeindruckenden Wachstumsraten hat sich China in den letzten Jahren als verlässlicher Motor der Weltwirtschaft profiliert. Die Mischung aus wirtschaftlichem Liberalismus und politischem Autoritarismus sorgt jedoch vor allem im Westen für Unbehagen. Für viele Schwellen- und Entwicklungsländer hingegen stellt sich das chinesische Wachstum als attraktives Entwicklungsmodell mit Vorbildcharakter dar. Damit drängt sich die Frage auf, ob die zweitgrößte Wirtschaftsmacht auch politisch eine globale Führungsrolle beanspruchen wird, und welchen Platz Demokratie, Ökologie und Menschenrechte in ihr finden könnten. Wird das chinesische Modell das westliche Verdrängen?

 

In HSFK-Standpunkt Nr. 8/2011 "Made in China. Das chinesische Entwicklungsmodell - noch kein Exportschlager" präsentiert Hans-Joachim Spanger gemeinsam mit Isabella Burmann und Nora Glasmeier ein eher sanftes Bild chinesischer Zurückhaltung, das sich wohltuend von der neoliberalen Großspurigkeit und dem Alarmismus westlicher Experten abhebt. Einen missionarischen Anspruch erhebt China in den umfangreichen Analysen der Autoren nicht - und ein alternatives Konsum- und Gesellschaftsmodell zum westlichen Lebensstil lässt sich daraus (vorerst) nicht ableiten.

Bibliographic record

Burmann, Isabella/Glasmeier, Nora/Spanger, Hans-Joachim (2011): Made in China. Das chinesische Entwicklungsmodell – noch kein Exportschlager, HSFK-Standpunkte Nr. 8/2011, Frankfurt/M.

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