Gert Krell, Harald Müller

Noch ein Krieg im Nahen Osten?

Zum misslungenen Anstoß von Günter Grass zu einer überfälligen öffentlichen Debatte

Abstract

Günter Grass' politisches Gedicht "Was gesagt werden muss", das den Konflikt zwischen Israel und dem Iran um das iranische Atomwaffenprogramm thematisiert, hat viel Staub im In- und Ausland aufgewirbelt. Fachleute sind schockiert über Grass' Ausmaß an Fehldeutungen der Krise und der Stigma­tisierung Israels als Gefahr für den Weltfrieden. Doch das Gedicht findet auch viel Zustimmung in der deutschen Öffentlichkeit - bei Menschen, die je­den Antisemitismus-Vorwurf weit von sich weisen würden.

 

Der neue HSFK-Report 2/2012 "Noch ein Krieg im Nahen Osten? Zum misslungenen Anstoß von Günter Grass zu einer überfälligen öffentlichen Debatte" nähert sich dem Thema in zwei Einzelstudien. Gert Krell diskutiert in seinem Beitrag die Kontroversen um das iranische Atomprogramm und die Gefahr eines Krieges zwischen Israel und dem Iran. Harald Müller geht systematisch auf die antisemitischen Konnotationen des Gedichts ein.

 

Dr. Gert Krell ist Professor em. für Internationale Politik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er war 1971-1977 wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1981-1995 Forschungsgruppenleiter bei der HSFK.

Bibliographic record

Gert Krell/Harald Müller, Noch ein Krieg im Nahen Osten? Zum misslungenen Anstoß von Günter Grass zu einer überfälligen öffentlichen Debatte, HSFK-Report Nr. 2/2012, Frankfurt/M.

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