Matthias Dembinski, Hans-Joachim Spanger

„Pluraler Frieden“ – Leitgedanken zu einer neuen Russlandpolitik

Abstract

Seit der Anne­xion der Krim be­finden sich die Be­ziehungen zwischen Russ­land und dem Westen in einer tiefen Krise, die ein gefähr­liches Es­kalations­poten­zial birgt. Musste es zu dieser Krise kommen? Die Autoren e­rörtern die Er­klärungen, die auf beiden Seiten für diese Ent­wicklung an­geboten werden. Als Aus­weg fordern sie auf west­licher Seite einen Para­digmen­wechsel und präsentieren die Lei­tidee eines „Pluralen Friedens“. Sie zeigen, dass die An­erkennung des normativ Anderen Vor­aussetzung für ein konstruktives Mit­einander ist und setzen auf die lang­fristig trans­formative Kraft des guten Bei­spiels. Die Autoren schließen mit An­regungen, wie das Konzept des „Pluralen Friedens“ in die pol­itische Praxis um­gesetzt und wie das aktuelle west­liche Krisen­manage­ment in eine dauer­hafte Konflikt­regelung über­führt werden kann.

Eine Kurz­version des Reports ist im Osteuropa-Band 3-4 (2017) zum Thema "Konfrontation. Frieden und Sicherheit in Europa" er­schienen.

Bibliographic record

Dembinski, Matthias/Spanger, Hans-Joachim (2017): „Pluraler Frieden“ – Leitgedanken zu einer neuen Russlandpolitik, HSFK-Report Nr. 2/2017, Frankfurt/M.

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