Corona-Monitor

Seit März 2020 hat die Corona-Pandemie die Politik sowie soziale Pro­zesse in Deutschland in einer Weise beschleu­nigt, die eine Einordnung erschwert. Auf diese Situation antwortet das Projekt „Corona-Monitor“ mit einem Onlinepad zur Doku­mentation gesellschaftlicher Transfor­mation in Zeiten von Corona. Im Pad werden in einem offenen Prozess Daten gesammelt zu allen politisch und gesell­schaftlich rele­vanten Aspekten der Pandemie. Direkt zur Mitwirkung waren zunächst der AK Kritische Geographie, das Netzwerk der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) sowie des Institutes für Protest- und Bewegungs­forschung (ipb) eingeladen. Entstanden ist dabei die für Deutsch­land wohl umfang­reichste Sammlung an Daten, Informa­tionen sowie Verweisen auf weiter­führende Projekte zu sehr unter­schiedlichen Facetten der Corona-Krise. Die fort­laufend ergänzte Sammlung soll im Sinne einer Forschungs­infrastruktur Grund­lagen für eine Begleit­forschung bzw. auch künftige wissen­schaftliche Aufarbeitung der Corona-Krise schaffen. Zwecks Strukturierung, Prüfung der Quellen sowie zur Archi­vierung der kollektiv geschaffenen Daten­bank, haben Daniel Mullis und Paul Zschocke feder­führend eine eigenständige Internetpräsenz sowie eine Zotero-Datenbank initiiert.

 

Link zur Homepage: www.coronamonitor-projekt.de

Link zum PAD: cryptpad.fr

Link zur Zotero-Datenbank: zotero.org