Eine neue Diaspora? Rekonfigurationen der politischen Positionierung von türkischen Institutionen und Türkeistämmigen in Deutschland

Das Promotionsprojekt nimmt die institutionellen Formen und ideellen Konzepte in den Blick, mit denen einerseits die türkische Regierung, andererseits Türkeistämmige in Deutschland ihre hiesigen politischen Aktivitäten begründen und positionieren. Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass der Begriff der „Diaspora“ kursiert, wo früher noch von „Gastarbeitern“, „Auslandstürken“ oder „Türken in Deutschland“ und ihren „Migrantenorganisationen“ die Rede war.

Es sollen hierzu die (sich unterscheidenden oder ähnelnden) Anliegen von Organisationen und politischen Akteuren untersucht werden. Zusätzlich soll auch nach deren Plausibilität für das angesprochene Klientel in alltagskulturell heterogenen Sozial- und Politikräumen in Deutschland gefragt werden: Welche Rolle spielen Organisationen, die sich im Sinne der türkischen Diasporapolitik  engagieren, für Prozesse der politischen Subjektivierung unter Türkeistämmigen?

 

Projektleitung:
1
‘Puzzling’ Moments in the Field: Dilemmas on Positionality and Self-Reflexivity | 2019

Göğüş, Sezer İdil (2019): ‘Puzzling’ Moments in the Field: Dilemmas on Positionality and Self-Reflexivity, PRIF Working Papers No. 46, Frankfurt/M.

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3
Die neue Diasporapolitik der Türkei und Türkeistämmige in Deutschland | 2018

Göğüş, Sezer İdil (2018): Die neue Diasporapolitik der Türkei und Türkeistämmige in Deutschland, Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), 23.11.2018, http://www.bpb.de/apuz/(...).

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6
Die Türkei und die EU | 2017

Göğüş, Sezer İdil/Dembinski, Matthias (2017): Die Türkei und die EU. Der Bruch der europäisch-türkischen Beziehungen und Perspektiven für neue Wege, PRIF Spotlight 1/2017, Frankfurt/M.

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Förderer

Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
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