Sicherheitskonflikte, Sicherheitskonzepte und -akteure in Nigeria

Die Dissertationsprojekt „Sicherheitskonflikte, Sicherheitskonzepte und -akteure in Nigeria“ beschäftigte sich mit der lokalen Wahrnehmung ausgewählter Maßnahmen innerhalb der Polizeireform in Nigeria.

Die Reformen einer Sicherheitsarchitektur im Alltag

Die nigerianische Gesellschaft ist von tiefgreifenden Sicherheitsdefiziten geprägt, da u.a. das Misstrauen zwischen uniformierten Vertretern der Staatsmacht und ‚einfachen‘ Bürgern groß ist. Das Erkenntnisinteresse der ethnografischen Arbeit von Nina Müller war, zu erforschen, ob und wie sich die von internationalen und nationalen Akteuren betriebenen Reformbemühungen für eine verbesserte Sicherheitsarchitektur auf lokaler Ebene im Alltag manifestieren und welchen Aushandlungsprozessen sie dabei unterliegen.

Das Promotionsverfahren wurde 2018 abgeschlossen. Die Dissertation erscheint 2019 in der Reihe Studien des Leibniz-Instituts HSFK im VS-Springer Verlag.