Technology and Politics of Nuclear Disarmament, Non-Proliferation, and Arms Control

Das Projekt untersucht die Möglichkeiten für Nichtregierungsexperten im deutschen und europäischen Raum, für die Bundesregierung und die EU, einen Beitrag zur Forschung über die Verifikation in der nuklearen Abrüstung auf dem Weg zu einer kernwaffenfreien Welt insbesondere der Verifikation der Verschrottung von Kernsprengköpfen zu leisten.

Das Ziel einer ersten Pilotstudie ist die Entwicklung eines großen Netzwerkprojekts, das die deutschen und europäischen Forschungskapazitäten zu einem systematischen, arbeitsteiligen und Synergien produzierenden Arbeitsprogramm zusammenführen soll. In diesem Netz würden Wissenschaftlicher aus Kernwaffenstaaten und Nichtkernwaffenstaaten zusammenarbeiten.


Grundsätzlich muss die Verifikation Vertrauen schaffen, dass eine deklarierte Menge von Sprengköpfen zerstört wurde, und dass dabei keine Attrappen untergeschoben wurden. Aber die technischen Eigenschaften eines Sprengkopfes dürfen nicht bekannt werden. Die Forderungen nach Geheimhaltung einerseits und Vertrauen andererseits stehen sich diametral gegenüber, und alle bisherigen Forschungsprojekte sind dadurch bisher an Grenzen gestoßen. Es gibt verschiedene Lösungsansätze, die bisher aber immer auf das Problem stoßen, dass das Vertrauen der einen Seite, dass keiner betrügt, und das Vertrauen der anderen Seite, dass sie nicht ausspioniert wird, noch nicht gleichzeitig geschaffen werden können.

Mit der Erstellung des Sachstandes und der Identifizierung von Lücken und Nischen zielt das Projekt auf die Identifizierung von Handlungsoptionen für bislang im Feld nicht vertretene Akteure. Es füllt damit im wissenschaftlicher wie in abrüstungspolitischer Perspektive eine Lücke.

Projektleitung:

Förderer

Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
www.hsfk.de