Friedenspolitische Kohärenz in der Praxis: Mali und Niger

Die 2017 verab­schiedeten Leitl­inien der Bundes­regierung Krisen ver­hindern, Kon­flikte be­wältigen, Frie­den för­dern und die darin fest­gehal­tenen Prin­zipien sollen als stra­te­gischer Kom­pass für das Han­deln der Bundes­regierung in (Post-)Konflikt- und Krisen­situationen die­nen. Doch welche Rele­vanz ha­ben diese Prin­zipien in der Pra­xis? Und wie ko­härent mit diesen ist deutsches Re­gierungs­handeln vor Ort? Ziel der Studie „Friedens­poli­tische Ko­härenz in der Pra­xis“ ist es zu be­werten, inwie­weit und warum das deutsche Re­gierungs­handeln mit den in den Leit­linien dar­geleg­ten Prin­zipien über­ein­stimmt (oder nicht). An­hand von zwei Fall­studien­ländern - Mali und Niger - wird unter­sucht, in­wie­weit die deut­sche Zusammen­arbeit in den beiden Län­dern diesen Leitl­inien folgt und welche Fak­toren zu friedens­poli­tischer Ko­härenz bei­tragen bzw. diese hemmen. Die Studie unter­sucht auch die Wahr­nehmung von (In-)Kohärenz seitens der lo­kalen Zivil­gesell­schaft in Mali und Niger. Die Studie wird in Zusammen­arbeit mit Dr. Abdoul Karim Saidou vom Centre pour la Gouver­nance Démo­cratique (CGD) in Bur­kina Faso und Baba Dakono vom Obser­vatoire ci­toyen sur la Gou­ver­nance et la Sé­curité (OCGS) in Mali durch­geführt. Die em­pirischen Er­kennt­nisse stützen sich auf einen Auf­takt­work­shop sowie auf Inter­views mit Ver­treter:innen ver­schiedener deutscher Mi­nisterien und zivil­gesell­schaftlicher Organi­sationen in Deutsch­land sowie auf Feld­forschung in Mali und Niger. Die Stu­die wird im Auf­trag des Bei­rats der Bundes­regierung Zivile Krisen­prävention und Friedens­konsoli­dierung durch­geführt.

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Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung
Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung
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