Die neue Normalität? Wissenschaftliche Perspektiven auf die Coronakrise


Die Corona-Pandemie ist mehr als EINE Krise. Sie fächert sich viel­mehr auf in eine ganze Reihe von­einander abhängiger Krisen. Sie ist eine Krise der Gesundheits­­systeme, der Wirtschafts- und Sozial­­systeme, und teilweise auch eine Krise inter­nationaler Kooperation. Darüber hinaus droht sie weitere Krisen anzu­feuern, weil sie Kapazitäten und Aufmerk­­samkeit auf sich konzentriert, die in anderen Politik­feldern fehlen. 

Wissenschaft­lerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen befassen sich daher aus den verschiedensten Perspektiven mit den Auswirkungen der Pandemie - überall auf der Welt, so auch in Frankfurt.

Diese Initiative bündelt Beiträge zur Krise aus mehreren Frankfurter Wissenschafts­institutionen: dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK/PRIF), dem Leibniz-Forschungs­verbund "Krisen einer globalisierten Welt", dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe Universität Frankfurt, der Frankfurter interdisziplinären Debatte und dem interdisziplinären Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible".


Das Leibniz-­Institut Friedens-­ und­ Konflikt­forschung (HSFK/­PRIF) bündelt in dieser Blogserie Wissen zu friedens­politischen Heraus­forderungen der Corona-­Pandemie.

Zum PRIF BLOG


Interview­reihe des Leibniz-Instituts­ Friedens- ­und­ Konflikt­forschung­ (HSFK/PRIF): Krisen­forscher­innen und Krisen­forscher aus unter­schied­lichsten Diszi­plinen melden sich aus ihren Home Offices zu Wort und sprechen über die Auswirkungen und Bedeutungen der Corona-Krise für unsere Gesell­schaft.

Zu den Crises Calls


Vier Frank­furter Forschungs­institute haben die Internet­plattform „Frank­furter inter­disziplinäre Debatte“ ins Leben gerufen. Ziel  ist es, Vertreter­*innen verschied­ener Fach­richtungen zu gesell­schafts­politischen Themen – aktuell zur Corona-Krise – mitein­ander ins Gespräch zu bringen.

Zu den Gründungs­instituten gehören das Cardio Pulmonary Institute, der Forschungs­verbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt, das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung (HSFK/­PRIF) sowie das Leibniz-Institut für Finanz­markt­forschung SAFE.

www.frankfurter-debatte.de


Wie kann man Krisen, Kriege und Konflikte sichtbar machen? Das Projekt „Making Crises Visible“ des Leib­niz-Forschungs­verbundes „Krisen einer globalisierten Welt“ macht genau diesen Versuch und bringt dafür Wissenschaft und Kunst zusammen. Entstanden sind 50 künstlerische Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach, die bis zum Ausbruch der Pandemie im Senckenberg Museum zu sehen waren. Seit der Schließung des Museums ist die Ausstellung in weiten Teilen online zu sehen:

ww.makingcrisesvisible.com


Seit März 2020 hat die Corona-Pandemie die Politik sowie soziale Prozesse in Deutschland in einer Weise beschleunigt, die eine Einordnung erschwert. Um Forschung und Gesellschaft einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen zu geben, Konflikte und Forschungs­ansätze aufzuzeigen, sowie zur Diskussion anzuregen, haben Mitarbeiter des Leibniz-Instituts Friedens- und Konfliktforschung gemeinsam mit dem AK Kritische Geographie, dem Netzwerk der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) sowie dem Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) das Projekt „Corona-Monitor" aufgebaut.

Zum Corona-Monitor


Vlog Normative Order Insights mit M. Kettemann

In der Vlog-Reihe „Normative Orders Insights“ des Forschungs­verbunds „Normative Orders“ der Goethe-Universität Frankfurt beantworten Wissen­schaft­lerinnen und Wissen­schaftler des Verbunds in kurzen Videos Fragen zu Ihrer Forschung in Bezug auf ein Ober­thema – aktuell die Corona-Krise und ihre Auswirkungen. Um den interdis­ziplinären Dialog auch in Zeiten des Social Distancing zu fördern, wird am Ende des Videos mit einer Anschluss­frage der ‚Staffel­stab‘ an die nächste Wissen­schaftler*in weiter­gegeben.

Zur Vlog-Reihe


Krisengespräche (Grafik: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen)

Das Webtalk-Format "Krisengespräche" in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen und der Frankfurter Rundschau (FR) blickt aus verschiedenen Perspektiven auf die Krisen, die durch die Pandemie in Vergessenheit zu geraten drohen.