Drei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (m/w/d) (65%), Extremismus- und Kriminalitätsprävention

Im Rahmen eines Forschungs­projekts zur Ausgestaltung von Maßnahmen in der Extremismus­prävention, der Kriminalitäts­prävention und der politischen Bildung suchen wir zum 1. April 2020


drei wissen­schaftliche Mitarbeiter/innen (m/w/d) (65%), Entgelt­gruppe TV-H 13, für die zunächst geplante Projekt­laufzeit 1. April 2020 bis 31. Dezember 2021 (eine Verlängerung des Vorhabens ist angestrebt) (Befristung nach WissZVG).


Zum Aufgaben­spektrum gehören insbesondere:

  • Mitarbeit in einem deutschland­weiten Forschungs­verbund zum Thema Qualitäts­sicherung und Evaluierung von Präventions­maßnahmen (in der Extremismus­prävention, Kriminalitäts­prävention und einschlägigen Ansätzen der politischen Bildung).
  • Verteilt über die drei ausgeschriebenen Stellen sind die folgenden unterschiedlichen Schwer­punkte: Mitarbeit 1) bei der Erhebung von Evaluations­bedarfen, 2) bei der Entwicklung von begleitenden Evaluations- und Qualitäts­sicherungs­designs und 3) bei der Erstellung von Pilot­studien in der primären, sekundären und tertiären Prävention. Gerne können diese Erhebungen und Studien mit eigenen Dissertations­vorhaben verknüpft werden. Das Projekt­team soll die ganze methodische Vielfalt abdecken: von interpretativen zu positivistischen Ansätzen, von qualitativen bis zu quantitativen Ansätzen. Dabei deckt es auch alle Phänomen­bereiche der religiösen und politischen Extremismen ab.
  • Die Mit­gestaltung eines Wissenschaft-Praxis-Netzwerks im Bereich der Extremis­musprävention und das Engagement im Wissens­transfer mit politischen und administrativen Entscheidungs­träger/innen und mit der Präventions­praxis.
  • Mitarbeit in der Forschungs­gruppe „Radikalisierung“ der HSFK.


Sie sollten folgende Voraus­setzungen erfüllen:

  • Ein zur Promotion befähigender Hochschul­abschluss aus den Sozial- oder Geistes­wissenschaften (beispielsweise aus der Politikwissenschaft, der Soziologie, der Pädagogik, den Erziehungswissenschaften oder der Kriminologie).
  • Einschlägige Praxis- oder Forschungs­erfahrungen im Bereich der primären, sekundären oder tertiären Präventions­arbeit oder der politischen Bildung.
  • Mindestens zwei der ausgeschriebenen Stellen erfordern gute Kenntnisse quantitativer und/oder qualitativer sozial­wissenschaftlicher Methoden.
  • Die Bereitschaft zur multi­disziplinären Zusammen­arbeit und zur Vermittlung von Forschungs­ergebnissen an die politische und gesellschaftliche Öffentlichkeit.

Sehr gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der deutschen Sprache sind für das Vorhaben unerlässlich. Sehr gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der englischen Sprache sowie den sicheren Umgang mit gängiger Bürosoftware setzen wir ebenfalls voraus.

Die HSFK ist Trägerin des Total-E-Quality-Prädikats. Sie möchte ungleiche Repräsentanzen in den Besoldungs­gruppen abbauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Schwer­behinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbungs­unterlagen (Motivations­schreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) senden Sie bitte unter „Kennziffer 3.3“ gebündelt in einem pdf-Dokument bis zum 9. März 2020 an bewerber(at)hsfk.de. Bewerbungs­kosten können leider nicht übernommen werden.