HSFK News https://www.hsfk.de de_DE Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Wed, 12 Dec 2018 06:51:56 +0100 Wed, 12 Dec 2018 06:51:56 +0100 news-6522 Sun, 09 Dec 2018 09:05:00 +0100 PRIF Blog: Nobelpreis für Menschenrechtsarbeit https://blog.prif.org/2018/12/10/warum-gibt-es-den-friedensnobelpreis-auch-fuer-menschenrechtsarbeit Gregor Hofmann zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2018 news-6520 Tue, 27 Nov 2018 16:04:14 +0100 Gastwissenschaftler aus Ruanda an der HSFK https://www.hsfk.de/service/news/news/gastwissenschaftler-aus-ruanda-an-der-hsfk/ Innocent Twagilimana von der University of Rwanda in Kigali wird in den nächsten drei Monaten als Gastwissenschaftler an der HSFK forschen Seit Mit­te No­vem­ber freu­en wir uns über ei­nen neu­en Gast­for­scher aus Ru­an­da: Innocent Twagili­mana wird in den kom­menden drei Mo­na­ten zu Gast an der HSFK sein, um an seinem For­schungs­projektzu ar­beiten. Da­bei wid­met er sich der Frage, wie Frie­dens­er­ziehung für alle Be­völkerungs­grup­pen, auch für Jugend­liche, mit Hilfe von so­zialen Me­dien in der Re­gion der Großen Seen in Afrika um­gesetzt werden kann. Im Afrika-Kolloquium an der Goethe-Universität stellte Innocent Twagilimana bereits kurz nach seiner Ankunft im November sein Projekt vor und diskutierte seine Thesen mit anderen Wissenschaftlern.

„Ich möchte die drei Mo­na­te möglichst effektiv zu nutzen“, sagt Innocent Twagili­mana. „Ich ver­suche einen Teil meines Pro­jektes hier in­tensiv zu be­arbeiten, vielleicht kann ich dann einen kürzeren Ar­tikel für ein Journal da­­ber schrei­ben.“

In Ru­anda arbeitet Twagili­mana an der Uni­ver­si­ty of Rwanda in Kigali. Dort ist er Abteilungsleiter am College of Education und gibt Seminare.

Der erste Eindruck von Frankfurt ist positiv: „Die Leute hier sind sehr höflich und freundlich; ich hatte kein Problem damit, gleich bei meiner Ankunft das passende Ticket für den öffentlichen Verkehr zu kaufen. Die Menschen waren sehr bemüht, einem zögernden Fremden zu helfen."

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news-6518 Thu, 22 Nov 2018 10:10:00 +0100 Fragiler Frieden in Südwest-Kolumbien https://www.hsfk.de/service/news/news/fragiler-frieden-in-suedwest-kolumbien/ Deutsch-Kolumbianisches Friedensinstitut (CAPAZ) legt erste Forschungsergebnisse vor. Im Fokus: Die Hafenstadt Tumaco. Das deutsch-kolumbianische Friedens­institut (Instituto CAPAZ) hat sein erstes Arbeits­papier über die Dyna­miken des bewaff­neten Konflikts in der Hafen­stadt Tumaco im Süd­westen Kolum­biens veröffent­licht. Dort kommt es auch nach dem Friedens­abkommen von 2016 zwischen der kolum­bianischen Regierung und der Guerilla­bewegung Fuerzas Ar­madas Revolu­ciona­rias de Colombia – Ejército del Pueblo (FARC-EP) zu Gewalt­ausbrüchen, da krimi­nelle Gruppen um die Kontrolle des Schwarz­markt­handels konkur­rieren und sich Aus­einander­setzungen mit staatlichen Sicherheits­kräften liefern.

Wie die Autoren Luis Gabriel Salas Salazar, Fabián Eduardo Camelo (beide Univer­sidad Nacional de Colombia) und Jonas Wolff (HSFK) anhand ihrer Dar­stellung der lokalen Ent­wicklung von 1990 bis 2017 zeigen, steht die Region Tumaco somit beispiel­haft für die wich­tigsten Heraus­forderungen des kolum­bianischen Friedens­prozesses.

Das Instituto CAPAZ wurde 2016 unter Betei­ligung der HSFK von zehn Hoch­schulen und Forschungs­einrich­tungen aus Kolumbien und Deutsch­land gegründet, um als wissen­schaftliche Kooperations­initiative Wissen über die Ur­sachen, Dyna­miken und Folgen des kolum­bianischen Konflikts zu sammeln, gesell­schaftliche Debatten anzu­stoßen und so den Friedens­prozess zu unter­stützen.

Unter dem Titel "Kolumbien: Beiträge der Latein­amerika-Forschung zum Friedens­prozess" veran­staltet CAPAZ am 22.11.2018 im Latein­­amerika-Institut der Freien Uni­versität Berlin eine Panel­diskussion. Neben einer ver­tie­fenden Diskus­sions­­runde zur aktu­ellen Kolumbien­­forschung in Deutsch­land stellen zehn wissen­­schaftliche Expertinnen und Experten ihre aktu­elle For­schung vor und kommen­­tieren die Haupt­­probleme und Pers­pek­­tiven im Friedens­­prozess aus aus ihrer Pers­pek­tive.

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news-6516 Wed, 21 Nov 2018 14:11:02 +0100 PRIF Blog: Die gemischte Bilanz der UNFAO https://blog.prif.org/2018/11/21/mainstreaming-the-human-right-to-food-within-the-fao/ Die Aktivitäten der UN Food and Agricultural Organization halten mit ihrer ambitionierten Rhetorik nicht immer Schritt, schreibt Carolin Anthes. news-6512 Wed, 14 Nov 2018 13:34:21 +0100 PRIF Blog: Bosnien und Herzegowina in der Krise https://blog.prif.org/2018/11/14/tiefer-in-die-krise-bosnien-und-herzegowina-nach-den-wahlen/ Thorsten Gromes im Interview mit Al Jazeera Balkans zu den Auswirkungen der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen news-6511 Wed, 07 Nov 2018 14:06:12 +0100 (De-)Radikalisierung in Deutschland Die neue Publikation des Projekts "Gesellschaft Extrem" über Typen extremistischer Strömungen und Präventionsmöglichkeiten news-6509 Mon, 05 Nov 2018 11:09:51 +0100 PRIF Blog: Folter als Friedenshindernis https://blog.prif.org/2018/11/01/folter-als-friedenshindernis-sebnem-korur-fincanci-und-ihr-einsatz-fuer-folteropfer/ Şebnem Korur Fincancı und ihr Einsatz für Folteropfer - Blogbeitrag von Gregor Hofmann über die Preisträgerin des Hessischen Friedenspreises 2018 news-6505 Thu, 01 Nov 2018 13:35:00 +0100 Pressekonferenz zum Hessischen Friedenspreis https://www.hsfk.de/service/news/news/pressekonferenz-zum-hessischen-friedenspreis/ Am Donnerstag wurde in Wiesbaden bekannt gegeben, dass der Hessische Friedenspreis 2018 an Şebnem Korur Fincancı verliehen wird Şebnem Korur Fincancı wurde 1959 in Istanbul ge­boren. Nach dem Studium der Medizin, u.a. an der Uni­versität Istanbul, arbeitete sie als Gerichts­medizinerin und ist derzeit Profes­sorin für Forensik an der Uni­versität Istanbul. Sie ist Vor­sitzende der Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV), eine inter­national führende Expertin zur Folter­doku­men­tation, ehe­maliges Mit­glied im Exekutiv­aus­schuss des Inter­national Rehabilitation Council for Torture Victims (IRCT) und eine der Haup­tautorinnen des „Istanbul Protokolls“, dem inter­nationalen Standard­werk zur Unter­suchung und Doku­men­tation von Folter­spuren. Fincancı setzt sich seit vielen Jahren unter schwierigsten politischen Be­dingungen für die Doku­mentation von Folter und die Re­ha­bilitation von Folter­opfern ein und ist eine der führenden Friedens- und Menschen­rechts­aktivistinnen in der Türkei. Sie wurde in ihrer Funktion als Präsidentin der Menschen­rechts­stiftung in ihrem Heimat­land zweit­weise wegen des Vor­wurfs der Propaganda für eine terroristische Organisation ver­haftet.

Şebnem Korur Fincancı widmete sich mit großem Engage­ment der Doku­mentation und Auf­klärung von Folter und Menschen­rechts­ver­letzungen. Mit ihren Arbeiten zeigt sie die hohe Be­deutung evidenz­basierter medi­zinischer For­schung für die Ver­wirk­lichung von Frieden, Wieder­gut­machung und konstruktiver Konflikt­bearbeitung. Im Mittel­punkt ihrer Arbeit steht ins­be­sondere die Frage, wie sich physische und psychische Folter er­kennen und do­kumen­tieren lässt. Dies ist nicht nur für eine ange­messene medi­zi­nische und thera­peutische Ver­sorgung der Opfer von größter Wichtig­keit, sondern auch Vor­aus­setzung für die juristische Ver­folgung und politische Auf­arbeitung der Taten. Erst der syste­ma­tische Nach­weis von Folter­spuren schafft die Vor­aus­setzung für die Wahrung von Frieden und die Hoffnung auf Versöhnung. Weg­weisend hierfür ist Şebnem Korur Fincancıs Arbeit am „Istanbul-Protokoll“, das inter­nationale Standardwerk zur Unter­suchung und Doku­mentation von Folter.

Pressemitteilung des Kuratoriums Hessischer Friedenspreis der Albert Osswald-Stiftung (pdf-Download, 90kb)

 

Der Hessische Friedens­preis wurde am 16. Oktober 1993 vom ehe­maligen Hessischen Minister­präsidenten Albert Osswald und der von ihm be­gründeten Stif­tung ins Leben gerufen. Er wird an Menschen ver­geben, die sich um die Völker­ver­ständigung und um den Frieden ver­dient gemacht haben. Jähr­lich erhält eine vom Kuratorium Hessischer Friedenspreis aus­ge­wählte Preisträgerin oder ein Preisträger den mit 25.000 Euro dotierten Preis. Die HSFK berät das Kura­torium bei der Aus­wahl und doku­mentiert die Preis­verleihung, die am 28. November 2018 statt­finden wird.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger des Hessischen Friedenspreises

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news-6499 Mon, 29 Oct 2018 12:02:33 +0100 Democracy Promotion in Times of Uncertainty https://www.hsfk.de/service/news/news/democracy-promotion-in-times-of-uncertainty/ PRIF Report 13/2018 on current trends and challenges - written by the EDP Network Is demo­cracy in crisis through­out the world and how alarmed should we be? And what about inter­national demo­cracy pro­motion - is there a need for re­concept­ualization? PRIF Report 13/2018 "Demo­cracy Pro­motion in Times of Un­cer­tainty. Trends and Challenges" is a joint policy paper written by members of the re­search net­work "External Demo­cracy Pro­motion" (EDP Net­work). It aims at giving a con­cise and pointed over­view of key trends and challenges that charac­terize the field of inter­national demo­cracy pro­motion today, and it offers re­commen­dations for demo­cracy pro­moters and policy makers on how to con­tinue a more pro­mising engage­ment. The report is in­tended for practi­tioners, aca­demics and all those interested in the state and future of demo­cracy globally.

Download (pfd, 1,05mb): EDP Network (2018): Democracy Promotion in Times of Uncertainty. Trends and Challenges. PRIF Report 13/2018, Frankfurt/M.

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news-6497 Wed, 24 Oct 2018 12:43:37 +0200 Die Rückkehr der nuklearen Konfrontation https://blog.prif.org/2018/10/24/die-rueckkehr-der-nuklearen-konfrontation-ein-scheitern-des-inf-vertrags-waere-fatal-fuer-europa/ Matthias Dembinski, Caroline Fehl und Niklas Schörnig diskutieren das mögliche Scheitern des INF-Vertrags auf dem PRIF Blog news-6494 Thu, 18 Oct 2018 15:30:33 +0200 Der amerikanische Rückzug vom Iran-Deal https://blog.prif.org/2018/10/18/der-amerikanische-rueckzug-vom-iran-deal-das-letzte-hurray-einer-scheiternden-supermacht/ Blogbeitrag von Matthias Dembiniski über den Unilateralismus der USA und die Gefahr einer transatlantischen Konfrontation news-6503 Mon, 15 Oct 2018 16:55:00 +0200 Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt https://www.hsfk.de/service/news/news/institut-fuer-gesellschaftlichen-zusammenhalt-1/ HSFK und Goethe-Universität an Neugründung des Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt beteiligt Das Bundes­ministerium für Bildung und For­schung (BMBF) hat Frank­furt als einen von elf Stand­orten für das neu zu gründende, de­zentrale Institut für gesell­schaft­lichen Zusammen­halt aus­ge­wählt. Unter dem Dach der Goethe-Universität er­arbeiten ab Januar 2019 Forscherinnen und Forscher aus HSFK und Goethe-Uni­versität ge­mein­sam mit Kolleginnen und Kollegen der anderen Stand­orte die Aus­ge­staltung des neuen Instituts.

Ziel der Frank­furter For­schungs­gruppe ist es, die Be­dingungen pro­duktiver Konflikte als Grund­lage für den gesell­schaft­lichen Zusammen­halt zu unter­suchen. Als Ko­operations­partner der Goethe-Universität Frank­furt ist die HSFK an der For­schungs­gruppe be­teiligt. Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, geschäfts­führendes Vor­stands­mit­glied der HSFK und Professorin für Inter­nationale Be­ziehungen an der Goethe-Uni­versität, ist die Sprecherin der Frankfurter For­schungs­gruppe. Sie freut sich über die Zu­sage des BMBF: "Wir werden als Teil der Frank­furter For­schungs­gruppe unsere eta­blierten Stärken im Be­reich politisch-normativer Ord­nungen und Konflikt­for­schung in das Institut ein­bringen."

Das BMBF hat bundes­weit elf wissen­schaftliche Ein­rich­tungen aus­ge­wählt, die künftig als de­zen­tral an­ge­legtes In­st­itut inter­dis­zi­pli­när an Themen des ge­sell­schaft­lichen Zu­sammen­halts forschen werden. Aktuell be­findet sich das vom BMBF ge­förderte Pro­jekt in der ein­jährigen Vor­phase zur In­sti­tuts­gründung. An­schließend folgt eine vier­jährige Haupt­phase mit der Option auf Ver­längerung.

Die Pressemitteilung zum pdf-Download (338kb)

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news-6491 Thu, 11 Oct 2018 11:36:15 +0200 Erosion der Chemiewaffennorm? https://blog.prif.org/2018/10/11/warum-wir-im-fall-syrien-nicht-von-einer-erosion-der-chemiewaffennorm-sprechen-sollten/ Elvira Rosert geht im aktuellen Beitrag auf dem PRIF Blog der Frage nach warum in Syrien nicht von einer Erosion der Chemiewaffennorm gesprochen werden sollte. news-6490 Tue, 09 Oct 2018 15:21:39 +0200 Grenzen rationalistischer Erklärungen für Krieg https://www.hsfk.de/service/news/news/grenzen-rationalistischer-erklaerungen-fuer-krieg/ PRIF Report 12/2018 von Thorsten Gromes über den Kollaps des Waffenstillstands in Kroatien 1995 Ra­tio­na­lis­tische Theorien liefern wichtige Er­kennt­nisse da­rüber, wieso Kriege aus­brechen, fort­dauern und enden. Doch er­klären sie nicht je­gliches Kriegs­ge­schehen. Dies zeigt der Report am Bei­spiel des Friedens­pro­zesses in Kroatien, der im Jahr 1995 zu­sammen­brach. Lange weigerte sich die ser­bische Seite, nach einem Waffen­still­stand über einen Friedens­plan zu ver­handeln.

Thorsten Gromes ana­ly­siert Do­ku­mente der pro­kla­mierten, inter­na­tional nie an­er­kannten Re­publika Srpska Krajina sowie Aus­sagen vor dem Inter­na­tionalen Kriegs­ver­brecher­tri­bu­nal für das ehe­malige Jugos­lawien. Wie er im PRIF Report 12/2018 "Grenzen rationalistischer Erklärungen für Krieg. Der Kollaps des Waffenstillstands in Kroatien 1995" zeigt, wider­sprach die ser­bische Politik in großen Teilen ra­tio­na­lis­tischen Grund­an­nahmen. Damit stehen auch die Erfolgs­aus­sichten von Stra­te­gien der Konflikt­regelung in­frage, die solche An­nahmen vor­aus­setzen.

Download (pdf, 3,97mb): Gromes, Thorsten (2018): Grenzen rationalistischer Erklärungen für Krieg. Der Kollaps des Waffenstillstands in Kroatien 1995. PRIF Report 12/2018, Frankfurt/M.

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news-6485 Tue, 02 Oct 2018 15:04:02 +0200 Wieviel Radikalität muss eine Gesellschaft aushalten? https://blog.prif.org/2018/10/02/wieviel-radikalitaet-muss-unsere-gesellschaft-aushalten-ueberlegungen-zum-nutzen-radikaler-politischer-ideen/ Eine Nachbetrachtung zur Transfertagung "Gesellschaft Extrem" auf dem PRIF Blog von Lilli Kannegießer news-6482 Thu, 27 Sep 2018 17:18:34 +0200 Wahlen in Bosnien und Herzegowina https://www.hsfk.de/service/news/news/wahlen-in-bosnien-und-herzegowina/ PRIF Spotlight 11/2018 von Thorsten Gromes über ein gespaltenes Land im Wahlkampf Am 7. Oktober 2018 wählen die Bürgerinnen und Bürger von Bosnien und Herze­gowina neue Par­la­mente und Präsi­dent­schaften. Nach kaum einem Krieg gab es so große inter­na­tionale An­strengungen, den be­troffenen Staat zu sta­bi­li­sieren und zu de­mo­kra­ti­sieren, wie dort. Doch wie der Wahl­kampf zeigt, be­stehen die Konflikt­linien aus Kriegs­zeiten weiter. Auch un­demo­kratische Praktiken bleiben ver­breitet. Damit illustriert er, wie weit das Land vom Bei­tritt zur Euro­­ischen Union ent­fernt ist, den es im Februar 2016 be­an­tragt hat.

Im PRIF Spotlight 11/2018 "Bosnien und Herzegowina. Der Wahlkampf spiegelt ein gespaltenes Land" zeigt Thorsten Gromes, wie sich Bosnien und Herze­gowina im Wahl­kampf prä­sen­tiert, wo und wie Konflikt­linien ver­laufen und wie es um die Demo­kratie im Land steht.

Download (pdf, 407kb): Gromes, Thorsten (2018): Bosnien und Herzegowina. Der Wahlkampf spiegelt ein gespaltenes Land, PRIF Spotlight 11/2018, Frankfurt/M.

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news-6477 Thu, 27 Sep 2018 09:06:00 +0200 Kolumbien unter der Regierung Duque https://www.hsfk.de/service/news/news/kolumbien-unter-der-regierung-duque/ PRIF Spotlight 9/2018 von Solveig Richter und Jonas Wolff über den Friedensprozess in Kolumbien Mit dem Ende 2016 besiegelten Friedensabkommen mit der FARC-Guerilla bietet sich Kolumbien die historische Chance, nicht nur einen über 50 Jahre währenden bewaffneten Konflikt hinter sich zu lassen, sondern auch langfristige gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Anfang August hat nun allerdings mit Iván Duque ein Politiker die Präsidentschaft angetreten, der die konservativen Kritiker des Abkommens repräsentiert und dieses ändern will. Für externe Akteure und namentlich für Deutschland und die EU stellt sich damit die Frage, wie der Respekt vor einer demokratisch gewählten Regierung und der Einsatz für einen als richtig und wichtig erachteten Friedensprozess ausbalanciert werden können.

Solveig Richter und Jonas Wolff zeigen im Spotlight 9/2018 Handlungsoptionen zur Stärkung des Friedensprozesses in Kolumbien auf.

 

Download (635kb): Richter, Solveig/Wolff, Jonas (2018): Kolumbien unter der Regierung Duque. Optionen zur Stärkung des Friedensprozesses, PRIF Spotlight 9/2018, Frankfurt/M.

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news-6474 Fri, 21 Sep 2018 14:38:32 +0200 Mehr Sicherheit für den Sahel? https://www.hsfk.de/service/news/news/mehr-sicherheit-fuer-den-sahel/ PRIF Spotlight 8/2018 von Simone Schnabel über die Initiative der G5 Sahel Joint Force Sicherheit im Sahel war das dominierende Thema zahlreicher hochrangiger Konferenzen in den vergangenen Wochen: bei der Verlängerung des Mandats der UN-Blauhelm-Mission in Mali durch den UN-Sicherheitsrat, beim Gipfel der Afrikanischen Union in Mauretanien sowie beim EU-Ministerratstreffen in Brüssel zum EU-Engagement im Sahel Ende Juni 2018. Auch der jüngste Besuch von Kanzlerin Merkel in Westafrika zeigt, wie sehr die Region in den Fokus Europas und europäischer Sicherheitsinteressen gerückt ist. Seit Ende 2017 ist dort ein weiterer militärischer Akteur im Einsatz: die G5 Sahel Joint Force, eine von fünf Sahelländern initiierte Einsatztruppe. Ob diese zu mehr Sicherheit in der Region beitragen wird, bleibt fraglich.

Simone Schnabel gibt im PRIF Spotlight 8/2018: „Mehr Sicherheit für den Sahel? Warum die Initiative der G5 Sahel Joint Force mehr Zweifel als Hoffnung aufwirft“ eine Einschätzung, welche Rolle der G5 Sahel Joint Force neben anderen Einsatztruppen in der Region einnehmen kann.

 

Download (588kb): Schnabel, Simone (2018): Mehr Sicherheit für den Sahel? Warum die Initiative der G5 Sahel Joint Force mehr Zweifel als Hoffnung aufwirft, PRIF Spotlight 8/2018, Frankfurt/M.

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news-6473 Fri, 21 Sep 2018 11:23:35 +0200 Wieso Syrien, der Brexit und die USA Randthemen sind https://blog.prif.org/2018/09/20/wieso-syrien-der-brexit-und-die-usa-gerade-nur-randthemen-sind/ Anton Peez analysiert die öffentlich-rechtlichen Sommerinterviews auf dem PRIF Blog news-6471 Thu, 13 Sep 2018 16:25:27 +0200 Gäste aus Nigeria an der HSFK https://www.hsfk.de/service/news/news/gaeste-aus-nigeria-an-der-hsfk/ Gastforscher von der Nasarawa State University recherchieren in der HSFK-Bibliothek In den letzten Wochen hat uns Prof. Olayemi Akinwumi von der Nasarawa State University aus dem nigerianischen Keffi mit zwei seiner Promovierenden besucht. Der Professor für Afrikanische Geschichte zählt zu den Gründern des „Institute of Governance and Development Studies“ an der Nasarawa State University und organisiert für seine Doktorandinnen und Doktoranden regelmäßig Exkursionen zur HSFK in Frankfurt. Besonders schätzen die Gäste aus Keffi die Bibliothek der HSFK. „Die HSFK hat eine der besten Bibliotheken für Friedens- und Konfliktforschung, die ich in diesem Bereich kenne“, so Akinwumi. „In Nigeria kommen wir nur sehr schwer an aktuelle Literatur und nutzen deshalb hier gerne das Angebot.“

Im März war Prof. Akinwumi bereits mit drei Doktorandinnen zur Literaturrecherche an der HSFK zu Gast, im September ist er mit Peter Nnochirionye Afunanya und Stacy Ann Chinedu Nwodo gekommen. „Ich würde gerne noch mehr meiner Studierenden mitbringen, damit sie mit der aktuellsten Literatur für ihre Forschung arbeiten können“, sagt er. „Allerdings ist es nicht einfach, ein Visum zu bekommen.“ Stacy Ann Chinedu Nwodo freut sich, dass sie dieses Jahr dabei ist. Sie schreibt an ihrer Doktorarbeit zu „Migration and Food Security in Nigeria“ und untersucht, was passiert, wenn die Landwirtschaft in ländlichen Gegenden zusammenrbricht, weil Menschen fliehen müssen.

Ob sie auch etwas von Frankfurt gesehen haben? „Dafür ist kaum Zeit. Wir wollen jedes Buch lesen und unseren Aufenthalt an der HSFK bestmöglich nutzen“, sagen Stacy Ann Chinedu Nwodo und Olayemi Akinwumi lachend am Ende unseres kurzen Interviews.

 

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