Festschrift von Bruno Schoch zum 25. Jubiläum des Hessischen Friedenspreises

Buchcover „25 Jahre Hessischer Friedenspreis" (Societäts Verlag) (

Der Hessische Friedenspreis ist seit seiner Begründung durch Albert Osswald im Jahre 1993 zu einem der bedeutendsten Friedens­preise in Deutschland avanciert und auch international angesehen. Osswald, Hessischer Minister­präsident von 1969 bis 1976, gründete den Preis aus den Erträgen einer gemeinnützigen Stiftung, die er bei Amtsantritt gemeinsam mit seiner Frau aus Privat­vermögen begründet hatte. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird für gewöhnlich jedes Jahr im Hessischen Landtag an Personen vergeben, die sich um Völker­­verständigung und Frieden verdient gemacht haben. Die HSFK berät das Kuratorium bei der Auswahl und dokumentiert die Preis­verleihung.

Anlässlichs des 100. Geburtstag des Stifters und des 25-jährigen Jubiläums des Preises stellt Bruno Schoch den Preis in Form einer Fest­schrift vor, würdigt das Schaffen Albert Osswalds, der 1970 auch die Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung (HSFK) aus der Taufe hob, und porträtiert die 25 bisherigen Preis­trägerinnen und Preisträger. Zuletzt wurde der Hessische Friedenspreis 2019 an den äthiopischen Minister­präsidenten Abiy Ahmed verliehen, der kurz darauf auch den Friedens­nobelpreis erhielt. Der Hessische Friedens­preis zeichnet, wie das Buch eindringlich zeigt, die vielfältigen Anstrengungen aus, Krieg, Gewalt und Unter­drückung weltweit zurückzu­drängen. Er bleibt Verpflichtung und Ansporn zugleich – lässt sich doch weit mehr bewegen, als häufig vermutet.

„25 Jahre Hessischer Friedenspreis der Albert Oswald Stiftung“ erscheint im Societäts Verlag.


Bruno Schoch (Foto: HSFK)

Zum Autor

Bruno Schoch war von 1978 bis 2017 als wissen­schaftlicher Mitarbeiter und Projekt­leiter an der HSFK tätig sowie von 1995 bis 2017 verantwortlicher Mitheraus­geber und Co-Autor des jährlich erscheinenden Friedensgutachtens.


Podcast zum 25-jährigen Bestehen des Hessischen Friedenspreises

Karl Starzacher (l.) und Bruno Schoch (Foto: HSFK)
Karl Starzacher (links) und Bruno Schoch (Foto: Barbara Dörrscheidt)

Der Hessische Friedenspreis würdigt seit 1993 besonderes Engagement für Völker­verständi­gung und Frieden. Seitdem begleitet die HSFK die Auswahl der Preis­trägerinnen und Preis­träger. Der Kuratoriums­vorsitzende und ehemalige hessische Landtags­präsident Karl Starzacher und der HSFK-Forscher Bruno Schoch blicken zurück auf die Entstehungs­geschichte und die Preis­träger, an die sie sich heute noch am intensivsten erinnern.

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