Aufständische Gruppen und die Zivilbevölkerung

Das Konzept des Routinised Insurgent Space (RIS) - PRIF Working Paper von Francis O'Connor

Kurdischer PKK Kämpfer (Photo: flickr, Kurdishstruggle, https://bit.ly/2B5dbt2, CC BY 2.0)

Kurdischer PKK Kämpfer (Photo: flickr, Kurdishstruggle, https://bit.ly/2B5dbt2, CC BY 2.0)

An­hand zweier Fall­stu­dien (die M-19 Gue­rilla-Or­ga­ni­sa­tion in Ko­lum­bien (A­nfang der 1970er bis 1990) und die PKK in der Tür­kei (Mit­te der 1970er bis 1999) legt das Wor­king Pa­per die Grund­lage für die Er­ar­beitung eines kon­zep­tionel­len Rahmens für die Analyse von Räumen, in denen Rebellen und Zivilisten inter­agieren. In An­lehnung an die Er­for­schung von Support­netz­werken auf­stän­discher Gruppen und Gover­nance­dy­na­miken von Rebellen­gruppen, ent­wickelt Francis O’Connor im PRIF Working Paper "The Spatial Dimension of Insurgent-Civilian Relations: Routinised Insurgent Space" das Konzept des Routinised Insurgent Space (RIS). Es soll eine sys­te­ma­tische Be­ur­teilung der räum­lichen An­ordnung der Inter­aktion von auf­stän­dischen Gruppen mit be­reits be­stehenden und po­ten­tiellen Unter­stützern er­möglichen. Das Wor­king Paper be­fasst sich mit vier spe­zi­fi­schen Bei­spielen von RIS: Justiz- und Über­wachungs­systeme von Rebellen, die Er­bringung von Dienst­leis­tungen, Mo­bi­li­sierung in Gefäng­nissen und Be­erdigungen. 

Download (pdf, 396 kb): Francis O'Connor (2019): The Spatial Dimension of Insurgent-Civilian Relations: Routinised Insurgent Space, PRIF Working Papers No. 44, Frankfurt/M.