Das Friedensgutachten 2019 ist da

Gutachten mit dem Titel "Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht Partner" in Berlin vorgestellt

Die Herausgeber des Friedensgutachtens bei der Bundespressekonferenz am 4. Juni 2019: Tobias Debiel, Nicole Deitelhoff, Christopher Daase, Ursula Schröder und Conrad Schetter (v.l.n.r.)

Die Herausgeber des Friedensgutachtens bei der Bundespressekonferenz am 4. Juni 2019: Tobias Debiel, Nicole Deitelhoff, Christopher Daase, Ursula Schröder und Conrad Schetter (v.l.n.r.). Foto: HSFK

Am 4. Juni stellten die führenden deutschen Friedens­forschungs­institute auf der Bundes­presse­konferenz in Berlin das Friedens­gutachten 2019 vor. Sie fordern von der Bundes­regierung, sich aktiver in die inter­nationale Sicher­heits­politik einzubringen. Deutschland sollte seinen Einfluss in der North Atlantic Treaty Orga­nization (NATO) und der Euro­päischen Union (EU) nutzen, um konkrete Schritte zur nuklearen Abrüstung vorzu­schlagen und zudem dabei mithelfen, aktuelle militärische Krisen zu lösen. Unter der Überschrift „Vorwärts in die Vergangenheit? Frieden braucht Partner“ rufen die Institute dazu auf, neue Partner­schaften einzugehen, um das bedrohte multi­laterale Regelwerk zu erhalten.

Das gesamte Friedens­gutachten 2019 ist unter friedensgutachten.de zum Download verfügbar. Dort findet sich auch eine Übersicht der zehn wichtigsten Empfehlungen der Friedensforscherinnen und Friedensforschern an die Politik. Für weitere Auskünfte, Pressefotos und Interview­anfragen steht die Abteilung Presse- und Öffentlich­keits­arbeit zur Verfügung. Das Friedensgutachten ist die jährlich erscheinende Publikation des BICC (Bonn International Center for Conversion), des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung (HSFK), des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) und des Instituts für Friedens­forschung und Sicherheits­politik an der Universität Hamburg (IFSH). Es analysiert aktuelle Gewalt­konflikte, zeigt Trends der inter­nationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungs­politik auf und gibt Empfehlungen für die Politik.