Gäste aus Nigeria an der HSFK

Gastforscher von der Nasarawa State University recherchieren in der HSFK-Bibliothek

Prof. Olayemi Akinwumi und Stacy Ann Chinedu Nwodo (Foto: HSFK)

Prof. Olayemi Akinwumi und Stacy Ann Chinedu Nwodo (Foto: HSFK)

Stacy Ann Chinedu Nwodo recherchiert für ihre Doktorarbeit (Foto: HSFK)

Stacy Ann Chinedu Nwodo recherchiert für ihre Doktorarbeit (Foto: HSFK)

In den letzten Wochen hat uns Prof. Olayemi Akinwumi von der Nasarawa State University aus dem nigerianischen Keffi mit zwei seiner Promovierenden besucht. Der Professor für Afrikanische Geschichte zählt zu den Gründern des „Institute of Governance and Development Studies“ an der Nasarawa State University und organisiert für seine Doktorandinnen und Doktoranden regelmäßig Exkursionen zur HSFK in Frankfurt. Besonders schätzen die Gäste aus Keffi die Bibliothek der HSFK. „Die HSFK hat eine der besten Bibliotheken für Friedens- und Konfliktforschung, die ich in diesem Bereich kenne“, so Akinwumi. „In Nigeria kommen wir nur sehr schwer an aktuelle Literatur und nutzen deshalb hier gerne das Angebot.“

Im März war Prof. Akinwumi bereits mit drei Doktorandinnen zur Literaturrecherche an der HSFK zu Gast, im September ist er mit Peter Nnochirionye Afunanya und Stacy Ann Chinedu Nwodo gekommen. „Ich würde gerne noch mehr meiner Studierenden mitbringen, damit sie mit der aktuellsten Literatur für ihre Forschung arbeiten können“, sagt er. „Allerdings ist es nicht einfach, ein Visum zu bekommen.“ Stacy Ann Chinedu Nwodo freut sich, dass sie dieses Jahr dabei ist. Sie schreibt an ihrer Doktorarbeit zu „Migration and Food Security in Nigeria“ und untersucht, was passiert, wenn die Landwirtschaft in ländlichen Gegenden zusammenrbricht, weil Menschen fliehen müssen.

Ob sie auch etwas von Frankfurt gesehen haben? „Dafür ist kaum Zeit. Wir wollen jedes Buch lesen und unseren Aufenthalt an der HSFK bestmöglich nutzen“, sagen Stacy Ann Chinedu Nwodo und Olayemi Akinwumi lachend am Ende unseres kurzen Interviews.