Grenzen rationalistischer Erklärungen für Krieg

PRIF Report 12/2018 von Thorsten Gromes über den Kollaps des Waffenstillstands in Kroatien 1995

Ein Beobachtungsposten der United Nations Protection Force (UNPROFOR) im Sektor West in Kroatien (Photo: UN Photo/ Jihad El Hassan, https://bit.ly/2xOTnIv)

Ein Beobachtungsposten der United Nations Protection Force (UNPROFOR) im Sektor West in Kroatien (Photo: UN Photo/ Jihad El Hassan, https://bit.ly/2xOTnIv)

Ra­tio­na­lis­tische Theorien liefern wichtige Er­kennt­nisse da­rüber, wieso Kriege aus­brechen, fort­dauern und enden. Doch er­klären sie nicht je­gliches Kriegs­ge­schehen. Dies zeigt der Report am Bei­spiel des Friedens­pro­zesses in Kroatien, der im Jahr 1995 zu­sammen­brach. Lange weigerte sich die ser­bische Seite, nach einem Waffen­still­stand über einen Friedens­plan zu ver­handeln.

Thorsten Gromes ana­ly­siert Do­ku­mente der pro­kla­mierten, inter­na­tional nie an­er­kannten Re­publika Srpska Krajina sowie Aus­sagen vor dem Inter­na­tionalen Kriegs­ver­brecher­tri­bu­nal für das ehe­malige Jugos­lawien. Wie er im PRIF Report 12/2018 "Grenzen rationalistischer Erklärungen für Krieg. Der Kollaps des Waffenstillstands in Kroatien 1995" zeigt, wider­sprach die ser­bische Politik in großen Teilen ra­tio­na­lis­tischen Grund­an­nahmen. Damit stehen auch die Erfolgs­aus­sichten von Stra­te­gien der Konflikt­regelung in­frage, die solche An­nahmen vor­aus­setzen.

Download (pdf, 3,97mb): Gromes, Thorsten (2018): Grenzen rationalistischer Erklärungen für Krieg. Der Kollaps des Waffenstillstands in Kroatien 1995. PRIF Report 12/2018, Frankfurt/M.