Gutachten zur Friedens- und Konfliktforschung

Wissenschaftsrat empfiehlt Ausbau der Friedensforschung - Stellungnahme der Konferenz der hess. Hochschulpräsidien veröffentlicht

Am Campus Westend bietet die Goethe-Universität Frankfurt den Studiengang Internationaale Studien/Friedens- und Konfliktforschung an

Der Campus Westend in Frankfurt. Foto: Goethe-Uni/Wikimedia Commons | CC BY 3.0

Das Gutachten des Wissenschafts­rates war auf Bitten des Deutschen Bundes­­tages vom Bundes­­ministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben worden, um das Forschungs­feld "Friedens- und Konflikt­forschung" zu evaluieren. Es betonte die unverzichtbare Rolle der Friedens- und Konflikt­forschung "zum Verständnis und zur Bearbeitung großer gesell­schaftlicher Herausforderungen" und bescheinigte dem Land Hessen überzeugende Expertise mit großem Potenzial.

Die Konferenz Hessischer Hochschul­präsidien (KHU) hat sich nun mit dem Gutachten auseinander­gesetzt und sieht sich in ihrer Strategie bestätigt, universitäre und außeruni­versitäre Forschung eng zu vernetzen und damit disziplin­übergreifende Synergie­effekte zu fördern. Ausdrücklich begrüßt hatte das Gutachten verschiedene Projekte und Initiativen, die in enger Zusammenarbeit hessischer Universitäten mit der HSFK durchgeführt werden. Hervorgehoben wurden zum Beispiel der geplante Leibniz-Wissenschafts­Campus zur Transformation poiltischer Gewalt, der Kooperations­master­studiengang "Internationale Studien/­Friedens- und Konflikt­forschung" oder der Aufbau des deutsch-kolumbianischen Friedens­instituts CAPAZ.

Angemahnt hatte das Gutachten den Ausbau der technisch-naturwissen­schaft­lichen Friedens- und Konflikt­forschung. Dieses Desiderat möchte die KHU gerne umsetzen. So starten die Hochschulen gemeinsam mit der HSFK eine Initiative, um eine weitere Professur im Bereich technisch-naturwisssen­schaftlicher Friedens- und Konflikt­forschung zu schaffen.
 

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