HSFK: Neues Forschungsprogramm

„Coercion and Peace“- PRIF Report 2/2018 skizziert das neue Forschungsprogramm der HSFK – die ambivalente Beziehung zwischen „Zwang und Frieden“

Foto: Max Pixel/CC0 1.0 (https://bit.ly/2IKS8NE)

Seit Januar 2018 hat die HSFK parallel zum Ab­schluss des bisherigen Forschungs­programms Just Peace Governance mit der Arbeit am Forschungs­programm Frieden und Zwang begonnen. Das neue Programm wird in den kom­menden fünf Jahren die Forschung am Institut bestimmen. Im Zentrum steht dabei die Frage, welche Rolle der An­drohung oder An­wendung von Zwang bei der Schaffung, Aufrecht­erhaltung und Ge­fährdung von Frieden zukommt. Die HSFK will dabei heraus­arbeiten, unter welchen Be­dingungen und in welcher Weise der Einsatz von Zwang zur Durch­setzung inter­nationaler oder inner­gesellschaftlicher Normen Erfolg hat, und inwieweit dies Frieden befördert oder gefährdet. Es geht darum zu bestimmen, wie mit so wenig Zwang wie nötig so viel Frieden wie möglich erreicht werden kann.

Der aktuelle PRIF Report 2/2018 „Coercion and Peace. PRIF's New Research Program“ stellt das neue Forschungs­programm in seinen Grund­zügen vor und skizziert dabei die ambi­valente Beziehung zwischen Zwang und Frieden. Zwang kann einerseits notwendig sein, um Frieden zu schaffen und aufrecht­zuerhalten. Anderer­seits kann Zwang Frieden unter­minieren. Grund­sätzlich steht Zwang im Spannungs­verhältnis zu einem Frieden, der mehr sein will als die Ab­wesenheit von Krieg.

Download (pdf, 890kb): Peace Research Institute Frankfurt (2018): Coercion and Peace. PRIF's New Research Program, PRIF Report 2/2018, Frankfurt/M.