Mehr Sicherheit für den Sahel?

PRIF Spotlight 8/2018 von Simone Schnabel über die Initiative der G5 Sahel Joint Force

Ein Soldat der MINUSMA Mission der Vereinten Nationen im nördlichen Mali

Ein Soldat der MINUSMA Mission der Vereinten Nationen im nördlichen Mali (Foto: UN Photo)

Sicherheit im Sahel war das dominierende Thema zahlreicher hochrangiger Konferenzen in den vergangenen Wochen: bei der Verlängerung des Mandats der UN-Blauhelm-Mission in Mali durch den UN-Sicherheitsrat, beim Gipfel der Afrikanischen Union in Mauretanien sowie beim EU-Ministerratstreffen in Brüssel zum EU-Engagement im Sahel Ende Juni 2018. Auch der jüngste Besuch von Kanzlerin Merkel in Westafrika zeigt, wie sehr die Region in den Fokus Europas und europäischer Sicherheitsinteressen gerückt ist. Seit Ende 2017 ist dort ein weiterer militärischer Akteur im Einsatz: die G5 Sahel Joint Force, eine von fünf Sahelländern initiierte Einsatztruppe. Ob diese zu mehr Sicherheit in der Region beitragen wird, bleibt fraglich.

Simone Schnabel gibt im PRIF Spotlight 8/2018: „Mehr Sicherheit für den Sahel? Warum die Initiative der G5 Sahel Joint Force mehr Zweifel als Hoffnung aufwirft“ eine Einschätzung, welche Rolle der G5 Sahel Joint Force neben anderen Einsatztruppen in der Region einnehmen kann.

 

Download (588kb): Schnabel, Simone (2018): Mehr Sicherheit für den Sahel? Warum die Initiative der G5 Sahel Joint Force mehr Zweifel als Hoffnung aufwirft, PRIF Spotlight 8/2018, Frankfurt/M.