Prinzip Pragmatismus: hybride Gerichte

HSFK-Report von Lisbeth Zimmermann über das Comeback hybrider Gerichte

Die Außerordentlichen Kammern an den Gerichten von Kambodscha (Foto: flickr, Courtesy of Extraordinary Chambers in the Courts of Cambodia, https://bit.ly/2J131et, CC BY 2.0)

Die Außerordentlichen Kammern an den Gerichten von Kambodscha (Foto: flickr, Courtesy of Extraordinary Chambers in the Courts of Cambodia, https://bit.ly/2J131et, CC BY 2.0)

An­fang der 2000er Jahre wurde eine Reihe hy­bri­der Ge­richte ein­ge­richtet. Sie sollten schwerste Ver­brechen in Kriegs- und Nach­kriegs­gesell­schaften ver­folgen. Durch die lo­kale Ein­bet­tung er­hoffte man sich höhere Le­gi­ti­mi­tät und Effek­ti­vi­tät als durch rein inter­nat­ionale Straf­ge­richte. Doch die Ein­mischung lo­kaler Eliten, Unter­fi­nanz­ierung und fehl­endes owner­ship inter­nat­ionaler Ak­teure sorgten schnell für Er­nüch­terung und die hy­bride Straf­ver­fol­gung wurde nicht weiter aus­ge­baut. Seit 2013 gibt es eine neue Welle hy­brider In­sti­tu­tionen.

Im HSFK-Report „Prinzip Pragmatismus: Das Comeback der hybriden Gerichte“ unter­sucht Lisbeth Zimmermann, wieweit aus den Fehlern der ersten Ge­ne­ration ge­lernt wurde, und dis­ku­tiert, welche Be­deut­ung hy­bride Ge­richte in Zu­kunft haben könnten.

Download (261kb): Zimmermann, Lisbeth (2017): Prinzip Pragmatismus: Das Comeback der hybriden Gerichte, HSFK-Report Nr. 6/2017, Frankfurt/M.