The negotiation of democracy promotion

Sonderausgabe der Zeitschrift „Democratization“ als Open Access erschienen

"Real Democracy" (Photo: Pepe Pont, flickr, https://bit.ly/2zbJ2q3, CC BY-ND 2.0)

"Real Democracy" (Photo: Pepe Pont, flickr, https://bit.ly/2zbJ2q3, CC BY-ND 2.0)

Demokratie ist keine Ware, die von einem Land in ein anderes exportiert werden kann. Im Gegenteil, die externe Demokratieförderung ist stets ein komplexes Zusammenspiel von externen und lokalen Akteuren. Da Demokratie immer noch ein umstrittenes Konzept ist, muss ihre Entwicklung auf lokale Bedürfnisse und Initiativen zugeschnitten sein, um akzeptiert, effektiv und nachhaltig zu sein. Während sich die Forschung vor allem auf die Ergebnisse solcher Prozesse konzentriert hat, werden die tatsächlichen Interaktionen zwischen externen und lokalen Akteuren immer noch als "Black Boxes" behandelt, von denen wir nur sehr wenig wissen.

Die neueste Sonderausgabe der Zeitschrift „Democratization“ befasst sich mit dieser Forschungslücke, indem sie Verhandlungen zur Demokratieförderung in verschiedenen Kontexten analysiert, darunter Fallstudien zu Venezuela, Äthiopien, Kroatien, Marokko und Tunesien. Annika Elena Poppe und Jonas Wolff von der HSFK waren als Mit-HerausgeberInnen und AutorInnen an der Ausgabe beteiligt, die im Mai 2019 unter dem Titel “The negotiation of democracy promotion. Issues, parameters and consequences” veröffentlicht wurde. Sie entstand im Rahmen des Forschungsnetzwerks "EDP - External Democracy Promotion " (gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft), das seit 2015 von der HSFK koordiniert wird. Die Sonderausgabe ist über Open Access komplett kostenlos zugänglich.