30 Jahre Deutsche Einheit - Auswirkungen auf europäische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Crisis Talk mit Nicole Deitelhoff

Screenshot: www.leibniz-krisen.de

Als zeithistorisches Ereignis der jüngeren Vergangenheit hat die Wiedervereinigung nicht nur die deutsche, sondern auch die europäische Geschichte gleichsam als Meilenstein und Motor der europäischen Integration tief geprägt. Wie steht es aber um die Einheit Deutschlands und Europas 30 Jahre nach der Wiedervereinigung? Was kennzeichnet das wiedervereinigte Deutschland heute in einer Zeit der miteinander verbundenen Krisen des Multilateralismus, der Wirtschafts- und Sozialsysteme in Zeiten der Pandemie, der Migrationsbewegungen, des Klimawandels und der Herausforderungen der Digitalisierung? Wie steht es um den europäischen Zusammenhalt?

Die gegenwärtigen Krisen fordern die Werte eines offenen, solidarischen und demokratischen Europas heraus- und ein. In diesem Crisis Talk mit Live-Übertragung auf Youtube sollen die Einflüsse der Wiedervereinigung in den vergangenen 30 Jahren auf Europa diskutiert und gefragt werden, welchen Beitrag das wiedervereinigte Deutschland gerade auch in der Bewältigung der aktuellen Krisen leisten kann.

 

Crisis Talk: 30 Jahre Deutsche Einheit - Auswirkungen auf europäische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Mittwoch, 18. November 2020, 13.00 – 14.00 Uhr

Begrüßung:

  • Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leiterin der HSFK

Diskussion:

  • Roland Jahn, Leiter der Stasiunterlagenbehörde BStU (hält einleitend einen Impulsvortrag)
  • Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin
  • Prof. Dr. Danuta Hübner Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Moderation: Ralph Sina Leiter WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel

Die Crisis Talk sind eine Veranstaltungsreihe des Leibniz-Forschungsverbunds „Krisen einer globalisierten Welt“. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen – Goethe Universität Frankfurt“ sowie dem Hessischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten statt. Sie kann per Livestream auf dem Youtube-Kanal des Ministeriums verfolgt werden, Fragen an die Panelist:innen können an streamline@lv-bruessel.hessen.de gestellt werden.