Die Katastrophe in der Katastrophe

Webtalk mit Gregor Hofmann in der Reihe „Krisengespräche"

In der aktuellen Berich­terstattung wird nur wenig über das Schick­sal derer berichtet, für die die COVID-19-Pan­demie eine dramatische Verschlecht­erung ihrer ohnehin oft hoffnungs­losen Situation bringen könnte. Hilfs­organi­sationen und die Vereinten Nationen aber warnen eindringlich vor den Konse­quenzen der Pandemie für Menschen in Konflikt­gebieten, wie beispiels­weise in Syrien, und insbesondere für all jene, die sich in Flüchtlings­lagern drängen – ob in Bangla­desch, Kenia, dem Nahen Osten oder Europa. Denn viele Flüchtlinge und Binnen­vertriebene weltweit haben schlechten oder gar keinen Zugang zu medi­zinischer Versorgung. Trotz der eigenen Schwierig­keiten muss die EU in diesen Krisen­gebieten verstärkt helfen, um eine humanitäre Katas­trophe, aber auch eine weitere De­stabilisierung dieser Regionen zu verhindern.

Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau) diskutiert mit Gregor Hofmann (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung). 

Wann? Donnerstag, 20. August, 19:00 Uhr
Wo? Youtube Kanal der Heinrich-Böll Stiftung Hessen (Link zum Livestream wird in Kürze ergänzt).