EU-Politik im Sahel - um wessen Sicherheit geht es?

Podiumsdiskussion mit Antonia Witt zu den Auswirkungen der EU-Sicherheitspolitik im Sahel

In den ver­gang­enen Jahren ha­ben die EU und ihre Mit­glieds­staaten ihre Außen­politik gegen­über den Sahel­ländern zu­nehm­end an migrations- und sicher­heits­politischen Interes­sen aus­gerichtet und die militär­ische und sicherheits­stra­te­gische Kooper­ation aus­geweitet. Die anhal­tenden Krisen und mas­siven Gewalt­konflikte im Sa­hel deuten auf das Ver­sagen ex­terner Inter­ventionen in inner­staatlichen und regio­nalen Kon­flikten hin: Mit der „Ertüchti­gung“ der nationalen Sicherheits­kräfte geht auch eine Stabili­sierung repressiver Re­gierungen einher. In einigen Ländern ver­schlechterte sich die Menschen­rechts­lage und die Sicher­heit der Bevölkerung. 
In einer Podiums­diskussion analysieren Fach­leute aus Forschung, Politik und Zivil­gesellschaft die Konsequenzen der aktuellen EU-Politik und diskutieren, wie lokale friedens­fördernde Dynamiken besser unterstützt werden können.

Podiums­diskussion "EU Politik im Sahel - um wessen Sicher­heit geht es? Euro­päische Sicher­heits­politik und ihre Aus­wirkungen auf die Menschen­rechts­situation und lokale Friedens­prozesse"

Es dis­kutieren:

  • Moussa Tchangari, Alternative Espaces Citoyens, Niamey (Niger)
  • Antonia Witt, Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung, Frankfurt am Main
  • Sabine Eckart, medico inter­national, Frankfurt am Main
  • Pierre-Yves Boissy, Coordinator Sahel Strategy and Trust Fund, EEAS, Brüssel
  • Moderation: Alexander Göbel, Hessischer Rund­funk

Wann: Donnerstag, 28.03.2019, 19-21 Uhr
Wo: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt

Um Anmeldung bis zum 21. März 2019 wird gebeten unter obut @evangelische-akademie .de.

Die Podiums­diskussion findet im Rahmen einer Tagung von Fokus Sahel statt, kann aber separat besucht werden. [Ausführliches Programm der Tagung]