Demokratie herausgefordert - Werden die Wahlen im Osten zum Triumph für Rechtsaußen?

Podiumsdiskussion der HSFK

Im Zentrum des Plakats ist Bernd Höcke mit Parteikollegen im sächsischen Landtag zu sehen.

Plakat zur Podiumsdiskussion

Der Ausgang der Europawahl im Mai 2019 lässt Schlimmes befürchten für die Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen: In Sachsen und Brandenburg überholte die AfD alle anderen Parteien, in Thüringen lag sie knapp hinter der CDU. Was treibt die Wählerinnen und Wähler im Osten Deutschlands in die Arme einer Partei, die keinen Hehl daraus macht, dass sie mit demokratischen Institutionen nicht viel am Hut hat? Und wie kann Politik mit einer Partei funktionieren, die vor allem durch radikale Rhetorik punktet? Oder ist das Alarmismus und gesamtgesellschaftlich gesehen ein eher marginales Problem? Schließlich leben in den drei Bundesländern zusammen nur etwa 8,6 Millionen Menschen, von denen vermutlich höchstens ein Viertel der AfD seine Stimme geben wird.

 

Es diskutieren:

Stephan Hebel, Politischer Autor u.a. für die Frankfurter Rundschau

Kerstin Köditz, LINKE-Abgeordnete im sächsischen Landtag

Dr. Daniel Mullis, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Anna Spangenberg, Mitherausgeberin von „Generation Hoyerswerda“

Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

 

Wann? Freitag, 6. September 2019, 19:30 Uhr (Einlass 19 Uhr)

Wo? Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main

Eintritt frei.

 

Kooperationsveranstaltung mit der Frankfurter Rundschau und dem Haus am Dom (Katholische Akademie Rabanus Maurus).