Frankreich und Deutschland in der EU

Reformallianz oder Blockadegemeinschaft? Aus der Reihe "Europa in Bewegung" der Heinrich-Böll Stiftung Hessen

Flyer der Veranstaltung "Frankreich und Deutschland in der EU"

Flyer der Veranstaltung "Frankreich und Deutschland in der EU"

Die Rede von Emmanuel Macron an der Sorbonne im Jahre 2017 zu Reform und Weiter­entwicklung der Europäischen Union hatte beträcht­liche Reso­nanz, doch passierte erst einmal nicht viel. Später wurden zwar einige gemein­same Schritte in den Politik­feldern Europäische Armee und Eurozonen­budget verabredet. Von ihnen könnte durchaus eine neue, dringend benötigte Dynamik für die Weiter­entwicklung der Euro­päischen Union ausgehen, die auch in andere Länder und Bereiche ausstrahlen würde. Aber gibt es eine aus­reichend tragfähige Bereit­schaft in Frankreich und Deutschland, sich dafür gemeinsam einzu­setzen, nicht zuletzt auch finanziell? Welche Projekte könnten tatsächlich in Angriff genommen werden? Wo ließe sich Dynamik in welche Richtung entfalten? Wer wären die kommen­den Akteur­Innen auf beiden Seiten? Und: Wie reagieren die anderen Mitglieds­staaten?

Es diskutieren:

Jens Althoff, Leiter des Büros Paris der Heinrich-Böll Stiftung

Julie Hamann, Mitarbeiterin im Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Berlin

Michaela Wiegel, Frankreich-Korrespondentin der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Paris

Claudia Wiesner, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration, Hochschule Fulda

Die Moderation übernimmt Bruno Schoch von der HSFK

Wo? Ökohaus, Kasseler Strasse 1A, Frankfurt am Main
Wann? Donnerstag, 5. Dezember, 19 Uhr