Ende der post-sowjetischen Stabilität? Protest, Repression, Krieg

Diskussion mit Vera Rogova, Azer Babayev, Mikhail Polianskii und Andreas Schwarzkopf in der Reihe "Die Welt im Umbruch"

Titelgrafik der Veranstaltungsreihe (Foto: Nathan Roser, Unsplash, free Use).

Massen­proteste in Belarus und Kirgistan, un­verminderte Gewalt auch nach sieben Jahren in der Ostukraine und Krieg um Berg Karabach: Immer wieder findet sich in letzter Zeit eine Region in den Schlag­zeilen, die der Kreml als „nahes Ausland“ und sein ureigenes Einflussgebiet versteht. Mit seiner Unter­stützung hält sich das repressive Regime in Minsk Rean der Macht. Der Krieg zwischen Armenien und Aser­baidschan im Herbst 2020 demonstrierte eindrücklich, wie unvermittelt vermeintlich „eingefrorene Konflikte“ aufbrechen können – mit Tausenden von Toten und Vertriebenen. Gleich­zeitig scheint Moskau seine Rolle als un­angefochtene Ordnungs­macht im post-­sowjetischen Raum einzubüßen, während Akteure wie die Türkei und China an Einfluss gewinnen. Und was ist mit der Europäischen Union?

Über das Ende der post-­sowjetischen Stabilität diskutieren Vera Rogova, Azer Babayev und Mikhail Polianskii mit Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau).

Wann: Dienstag, 29.06.2021, 19 Uhr
Wo: Im Livestream auf dem YouTube-Kanal der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Informationen zur Reihe

In den Gesprächen der Reihe „Welt im Umbruch“ diskutieren Friedens- und Konflikt­forscher:innen aus Frankfurt mit renommierten Journalist:­innen über Friedens­­hindernisse, Konflikt­l­inien und Zukunfts­­strategien.
Die Reihe findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen statt. „Welt im Umbruch“ entwickelt ab 2021 das Format „Krisen­­gespräche“ weiter, dessen Gespräche hier weiterhin als Aufzeichnungen zur Verfügung stehen.