Forschungsaufenthalte an der HSFK für internationale Besucher:innen

Als führendes deutsches und europäisches Friedens- und Konfliktforschungsinstitut bietet die HSFK Wissen­schaftler:innen aus aller Welt ein attraktives Forschungs­umfeld. Inter­nationaler Aus­tausch und persön­liche Begegnungen sind für die akademische Exzellenz unserer Forschung wie auch für die Entwicklung gemein­samer Antworten auf globale Heraus­forderungen unserer Zeit von zentraler Bedeutung. Die HSFK heißt deshalb inter­nationale Forscher:innen aller Karriere­stufen (Visiting Fellows und Gastprofessor:innen) zu Forschungs­aufenthalten an unserem Frankfurter Stand­ort will­kommen.

PRIF Visiting Fellows

Das Visiting Fellows-Programm der HSFK steht Bewerber:innen offen, die an einer aus­ländischen Universität oder Forschungs­einrichtung als wissen­schaftliche Mitarbeiter:innen tätig oder als Doktorand:innen eingeschrieben sind (in begrün­deten Aus­nahmen auch Studierenden vor Auf­nahme eines Promotions­studiums).

Die HSFK ist stolz auf ihre Kultur der intellektuellen und sozialen Offen­heit. Visiting Fellows sind ein­geladen, in vollem Umfang am Instituts­leben teil­zunehmen – von Diskussionen mit Fachkolleg:innen in einem der fünf Programm­bereiche der HSFK über akademische Work­shops und Brown-Bag-Lunch-Talks zu aktuellen politischen Ereignissen bis hin zu sozialen Aktivitäten. Haupt­arbeitssprache ist Deutsch, doch Englisch ist – auch in Folge der wachsenden Diversifizierung des Personals – eine zunehmend wichtige zweite Arbeits­sprache. Wenn inter­nationale Forscher:innen an Sitzungen teilnehmen, wird Englisch gesprochen.

Gastdoktorand:innen werden während ihres Aufent­halts von einer/m akademische/n Mentor:in betreut und sind eingeladen, ihre Arbeit mit der dynamischen Gruppe der HSFK-Doktorand:innen zu diskutieren. Viele Gast­wissenschaftler:innen ent­wickeln und verfolgen gemeinsame Publikations- oder Forschungs­projekte mit HSFK-Mitarbeiter:innen oder tragen zu einer der HSFK-eigenen Publikations­reihen bei.

Forschungs­aufenthalte an der HSFK werden im Regel­fall für drei Monate bewilligt, je nach individuellem Bedarf und Forschungs­vorhaben kann aber auch eine kürzere oder längere Dauer vereinbart werden. Viele Gast­wissenschaftler:innen nutzen ihre Zeit an der HSFK für die konzentrierte Arbeit an Manus­kripten, andere nutzen die Lage der HSFK an einem zentralen Knoten­punkt in der Mitte Europas für Feldforschung oder die Vertiefung von Netz­werken mit anderen deutschen und europäischen Institutionen. Mit ihrem Berliner Büro bietet die HSFK zudem Gast­wissenschaftler:innen eine attraktive Basis für Forschungs­reisen in die deutsche Haupt­stadt.

Im Frankfurter Büro werden den Gast­wissenschaftler:innen Büro­räume und IT-Unterstützung zur Verfügung gestellt, und sie haben vollen Zugang zu den Bibliotheks­ressourcen der HSFK. Obwohl die HSFK derzeit keine direkte finanzielle Unter­stützung für Gastwissenschaftler:innen anbieten kann, unterstützen wir geeignete Kandidat:innen bei der Bean­tragung von Fördermitteln (s. „PRIF Information for Academic Visitors“ im Download­bereich).

Neben der kürzeren Gast­aufenthalte begrüßt die HSFK auch Interessens­bekundungen von inter­nationalen Forscher:innen, die ihr eigenes drittmittel­finanziertes Forschungs­projekt an die HSFK bringen möchten.

Es gibt keine feste Frist für Bewerbungen, aber angesichts begrenzter Kapazitäten wird Bewerber:innen empfohlen, sich mindestens sechs Monate im Voraus zu bewerben.

Weitere Einzel­heiten zu Bewerbungs­verfahren und Aufent­halt finden Sie im Dokument PRIF Information for Academic Visitors.

Aktuelle Visiting Fellows

Frühere Visiting Fellows

2022

  • Lucy Maycox (University of Oxford, Vereinigtes Königreich)
  • Nadine Sika (American University in Cairo, Ägypten)
  • Steven Silva Salazar (Universität Externado de Colombia, Kolumbien)
  • Celine Emma la Cour (Universität Kopenhagen, Dänemark)
  • Manuel Herrera (King Juan Carlos Univer­­sity of Madrid, Spanien)

2021

  • Ariadna Petri (Univer­­sity Complu­tense, Spanien)
  • Niels Byrjalsen (Univer­sity of Copen­­hagen, Dänemark)

2020

  • Luqman Saeed (Royal Holloway Univer­­sity of London, England)
  • David Alzate Roja (Univer­­sidad Tecnológica de Bolívar, Kolumbien)
  • Eldad Ben Aharon (Univer­­sity of London, England)
  • Aser Babajev (ADA Univer­­sity, Aser­baidschan)

2019

  • Magnus Lundgren (Stock­holm Univer­sity, Schweden)
  • Carlos Samanca (CONICET, Argentinien)
  • Amr Salah (Ägypten)
  • Amr El Shobaki (Cairo Univer­sity, Ägypten)
  • Armenuhi Nikoghosyan (Oral History Center, Academy of Sciences of Armenia, Armenien)

2018

  • Zhouchen Mao (Univer­sity of Kent, England)
  • Innocent Twagilimana (Univer­sity of Rwanda, Ruanda)

2017

  • Andrea Riberio
  • Prakash Battarai
  • Allan Bloomfield (Univer­­sity of New South Wales, Australien)
  • Kavitha Suthanthiraraj (Univer­­sity of New South Wales, Australien)
  • Nadine Abdallah
  • Yoav Kapchuk
  • Nayera Abdel Rahman
  • Nick Bouchet

Gastprofessor:innen

Im Rahmen des Gast­professor:innenprogramms lädt die HSFK inter­national renommierte Expert:innen auf dem Gebiet der inter­nationalen Beziehungen bzw. Friedens- und Konflikt­forschung für einen Zeit­raum von ein bis drei Monaten an die HSFK ein. Die Gastprofessor:innen erhalten von der HSFK eine Unter­kunft und eine monatliche Aufwands­entschädigung und sind eingeladen, ihre Forschung und ihr Fachwissen in Form von Vorträgen, Workshops oder in gemein­samen Projekten mit HSFK-Mitarbeiter:innen und ins­besondere dem wissen­schaftlichen Nach­wuchs zu teilen.

Für das Gastprofessor:innenprogramm gibt es kein formelles Bewerbungs­verfahren, da sich die HSFK in der Regel direkt an Wissen­schaftler:innen wendet, deren Arbeit einen besonderen Beitrag zum inter­nationalen Profil und zur Sicht­barkeit der HSFK leisten könnte. Interessierte Wissen­schaftler:innen können sich jedoch direkt an die Leiter:innen der Programm­bereiche wenden, um die Möglich­keiten zu einer Gast­professur zu besprechen.

Frühere Gastprofessor:innen